Hallo zusammen,

auf dieser Seite findet ihr Gastbeiträge von verschiedenen Bloggern! Viel Spaß beim Lesen!

Dieser Gastbeitrag kommt von der lieben Kay von www.twistheadcats.com

Sie ist eine 29jährige Bloggerin aus Österreich und bloggt über verschiedene Themen wie z.B. Reisen, Fitness, Bücher und auch Kurzgeschichten aus dem Bereich „Leben“ tauchen auf ihrem Blog auf. Daher freue ich mich sehr, dass Sie uns Singles ein bisschen aus ihrer Beziehung erzählt und was sie an einer Beziehung schätzt und worauf sie vielleicht verzichten könnte. Aber lest doch selbst:

DIE PROS UND CONTRAS EINER BEZIEHUNG

Ich selbst habe eine langjährige Beziehung geführt, war dann ein Jahr lang Single und bin nun wieder seit 3 Jahren in einer festen Beziehung.

Ich kenne also sowohl die Pros und Contras des Singledaseins, als auch die des Beziehungslebens.

Was wahrscheinlich Jeder, der für längere Zeit alleine war, erstmal wieder erlernen muss, ist, sich auf jemand Anderen einzustellen. So erging es mir zumindest und ich bin mir sicher, dass ich damit nicht alleine bin.

Aber ich möchte heute darüber schreiben. Ganz offen. Ich führe eine glückliche Beziehung. Und nein, sie ist nicht perfekt.

WAS WIR ALLE IN WAHRHEIT WOLLEN:

Im Grunde ist es doch so, dass wir Alle danach streben, den Partner fürs Leben zu finden. Ob bewusst oder unbewusst, letzten Endes sehnt sich jeder von uns danach, nicht mehr alleine, sondern mit einem Partner an seiner Seite durch diese Welt zu wandeln.

Was allerdings von jenen Singles, die besonders verbissen auf der Suche nach dem “Richtigen” sind, gerne vergessen wird, ist, dass es auch in einer Beziehung Schattenseiten gibt.

RUNTER MIT DER ROSAROTEN BRILLE!

Wenn man keine/n Partner/in hat, malt man sich alles gerne wie durch die rosarote Brille aus. Man stellt sich alles perfekt vor, man liebt sich bedingungslos, man fühlt sich endlich nicht mehr alleine und ja klar, der Sex ist natürlich auch hervorragend.

Mag ja alles auch so sein. Anfangs zumindest. Denn meistens hält die berühmte Verliebtheitsphase nicht ewig an (an dieser Stelle, Gratulation an Alle, bei denen sie niemals abebbt! Soll es ja auch geben!)…

Eine Beziehung bedeutet harte Arbeit und Rücksichtnahme auf den Anderen, sowie eine hohe Kompromissbereitschaft beiderseits.

EINE BEZIEHUNG ZU HABEN IST NICHT IMMER NUR TOLL.

Ist die bereits erwähnte rosarote Brille erstmal abgenommen, erkennt man plötzlich die Ecken und Kanten des Partners, die kleinen Makel, die man zuvor gar nicht bemerkt hat. Die man vielleicht sogar anfangs noch als liebenswert empfunden hat, die aber plötzlich ziemlich nerven und mit denen man sich nun irgendwie arrangieren muss.

Ich muss zugeben, eigentlich finde ich persönlich die Phase NACH der ersten Verliebtheit viel schöner, denn da lernt man sich erst so richtig kennen. Und natürlich ist dann nicht mehr alles perfekt, aber dafür ist auf einmal alles ECHT. Wenn man diese Zeit erstmal überwunden hat, wo man die vermeintlichen “Fehler” am Anderen nach und nach erkennt, wo man beginnt nach Kompromissen zu suchen und vielleicht auch das erste Mal Streit hat und sich danach immer noch liebt… DANN erst ist es echte Liebe.

Und genau an dieser Stelle setzte ich nun an, mit meinen Pros und Contras einer Beziehung. Nicht in der Verliebtheitsphase, sondern an dem Zeitpunkt, wo man tatsächlich von Liebe sprechen kann.

HIER ALSO DIE PRO´S:

● man ist nicht mehr alleine und fühlt sich geliebt ● man lebt zusammen und kann sich Aufgaben im Haushalt teilen ● man unternimmt gemeinsam Freizeitaktivitäten oder verreist ● wenn man nach Hause kommt, ist da jemand, der auf einen wartet und mit dem man sich austauschen kann ● Überhaupt hat man immer einen Ansprechpartner, wenn man jemanden braucht ● man kann sich eine gemeinsame Zukunft aufbauen (Stichwort Haus, Kinder, etc.) ● eventuell verbessert sich auch der finanzielle Status ● im Idealfall gewinnt man neue Freunde und eine zweite Familie dazu ● man kann Sex haben wann immer man möchte

Das sind alles tolle Dinge und eigentlich auch nur eine Auflistung von einem Bruchteil der Vorteile, die eine Beziehung mit sich bringt. Da spielt sich vor Allem gefühlstechnisch einiges mehr ab, was aber jede/r individuell wahrnimmt, was ich auch nicht zu beschreiben vermag.

Aber wie gesagt, ich möchte auch die negativen Aspekte in einer Beziehung nicht verschweigen und die gibt es nunmal.

DIE CONTRAS.

● man sollte den Partner immer in Entscheidungen miteinbeziehen und Rücksicht nehmen ● man verbringt extrem viel Zeit miteinander, was dazu führen kann, dass man sich gegenseitig zu wenig Raum lässt und das wiederum erzeugt Frust und entfaltet Streitpotential ● Zwei Menschen bedeutet auch zwei Gehirne, die gerade bei Mann und Frau oftmals in verschiedene Denkrichtungen arbeiten, was dann oftmals schwer vereinbar ist, wenn jeder den Schwerpunkt seiner Prioritäten woanders setzt (Gerade in der gemeinsamen Haushaltsführung klaffen hier die Meinungen oftmals auseinander, was die Aufgabenteilung betrifft) ● Eifersucht-> ein Gefühl, mit dem man sich als Single eher selten herumschlagen muss kommt plötzlich hoch, wenn andere Frauen den eigenen Kerl begutachten

Auch hier gibt es noch unzählige weitere Dinge, die sich in einer Partnerschaft als problematisch herausstellen können.

Jedenfalls möchte ich mit diesem Beitrag darauf aufmerksam machen, dass nicht immer alles “Gold ist was glänzt”.

Natürlich ist es schön, dass ich meinen Freund habe und ich möchte ihn auch nicht mehr missen und ich liebe ihn sehr. Aber ich möchte auch Anderen nicht vorgaukeln, dass bei uns immer alles heiter Sonnenschein ist.

MEIN APPELL AN EUCH:

Liebe Singles, bitte verzweifelt nicht. Nicht alles, wonach man sich sehnt, bringt auch automatisch Zufriedenheit und Glück mit sich.

Es gibt sowohl wenn man alleine ist, als auch in einer Beziehung oft schwierige Zeiten, die es zu überwinden gilt.

Das Wichtigste ist, dass man sich selbst in beiden Fällen treu bleibt, dass man sich selbst gut kennt und autonome Entscheidungen treffen kann .

Innerhalb einer Beziehung sollte man darauf achten, dass man sich gegenseitig genug Raum lässt, sodass jeder seinen Charakter und sein Potential entfalten kann, ohne sich eingeschränkt zu fühlen. Denn nur wenn beide Seiten gleichberechtigt sind, kann man schwierige Phasen auch meistern und gemeinsam wachsen.

In diesem Sinne wünsche ich euch Allen, ganz gleich ob Single oder Pärchen, einen guten und glücklichen Start ins neue Jahr! 🙂

Liebe Grüße, eure Kay.
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Das solltest du beim ersten Date unbedingt vermeiden

Dieser Artikel kommt von Jassi. Auf ihrem Blog jassiswelt.com schreibt sie über ihre Erfahrungen in der Liebe und gibt Tipps zum Single Dasein, Flirten und Beziehungen. Ihr findet dort auch sämtliche Erlebnisse aus ihrer diesjährigen Weltreise. Schaut doch mal vorbei!

Single zu sein bedeutet die Freiheit zu haben all das zu tun, was du tun willst, ohne es mit jemanden abzusprechen. Du kannst dir den Tag so gestalten wie du es möchtest, kannst einen spontanen Kurztrip mit Freundinnen machen, Schokolade essen und dabei einen kitschigen Film sehen und zu lauter Musik aus den 90ern wild durchs Zimmer tanzen. Ja, das Single Leben hat definitiv seine schönen Seiten, aber irgendwann kommt der Punkt in deinem Leben, an dem du dir endlich wieder eine feste Beziehung wünschst. Den einen Mann, mit dem es schön ist dein Leben zu teilen und der mit dir alt wird.

So schön die Vorstellung auch ist, diesen einen Mann musst du aber erstmal kennenlernen! Und das heißt für dich: Dating, dating und nochmal dating.

Und damit das Kennenlernen auch gut verläuft, solltest du folgende Gesprächsthemen beim ersten Date unbedingt vermeiden:

  1. Thema: Das Gewicht

Nicht nur Frauen sind die Sensibelchen wenn es um das Aussehen geht, sondern auch Männer. Durch die Gesellschaft und die Medien wurden uns bestimmte Ideale was den Körper betrifft vorgegeben. Sogenannte Schönheitsideale. Bei Frauen sind das eine schlanke Figur, große Brüste und sie sollte kleiner sein als der Mann. Einen besonders männlichen Mann erkennen wir an seiner Größe und Muskulatur. Fernab von dem vorgeschrieben Aussehen der Menschheit, spielt die individuelle Vorliebe aber noch eine große Rolle, denn nicht jeder Mann findet Gefallen an einer schlanken Frau und nicht jede Frau an einem großen, muskulösen Mann. Allerdings nimmt dieses Bild einer perfekten Frau und eines perfekten Mannes einen Einfluss auf das Bild, welches wir von uns selbst haben, denn wenn wir dem gesellschaftlichen Bild nicht entsprechen glauben wir das wäre schlecht. Bei manchen Menschen führt das zu Zweifeln und einer gewissen Unsicherheit im Auftreten gegenüber anderen Menschen.

Die Einen sind sehr zufrieden mit ihrem Körper und ihrem Aussehen und deshalb macht es ihnen nicht so viel aus, wenn es jemandem nicht gefällt. Aber diejenigen, die nicht zufrieden mit ihrem Körper sind, können durch gewisse negative Anspielungen oder Aussagen sehr verletzt werden.

Besonders beim ersten Date steht noch mehr Anspannung und Aufregung dahinter, da es in dieser Situation darum geht, dem anderen möglichst zu gefallen. Äußerlich wie innerlich.

Aus diesem Grund solltest du Anspielungen jeglicher Art beim Date über Gewicht, Aussehen und Figur vermeiden. Auch wenn deine Meinung zum Beispiel ist, dass er für einen Mann aber sehr klein ist oder wenn du findest, dass er mal mehr Sport machen sollte, diese Meinung kann für ihn verletzend sein und mit großer Sicherheit weiß er auch selber wie er aussieht.

Doch Komplimente hingegen kannst du ihm immer machen, denn darüber freut sich jeder!

  1. Thema: Ex-Beziehung

Wenn beim Date die Frage nach den vorherigen Beziehungen aufkommt ist es erstmal nicht schlimm, solange es nicht zu tief hinein geht. Es ist okay zu sagen wie lang deine letzte Beziehung war oder ein bisschen darüber zu plaudern, immerhin ist es Teil deines Lebens gewesen, aber achte immer darauf, dass es beim Kennenlernen hauptsächlich um euch zwei gehen sollte. Du willst ja schließlich ihn näher kennenlernen und nicht seine Exfreundin.

Auch wenn die Neugier nach seiner Ex groß ist, aber am Anfang ist es wichtig erstmal herauszufinden ob es zwischen euch beiden klappen könnte oder nicht. Im Laufe einer Beziehung wird man dann ohnehin mehr erfahren. 

  1. Komplimente ablehnen

Das letzte was du beim ersten Date vermeiden solltest ist es seine Komplimente abzulehnen. Viele Frauen sind sehr anspruchsvoll und meistens auch nicht 100 prozentig zufrieden mit ihrem Aussehen, allerdings sollte ein Mann das beim Kennenlernen nicht die ganze Zeit zu hören bekommen. Macht dein Date dir ein Kompliment und sagt: „Dein Kleid sieht aber super an dir aus!“, dann antworte daraufhin bloß nicht : “Danke, aber es betont meine Oberschenkel, die viel zu dick sind.“ ( Wenn du das denkst, warum ziehst du es dann an?)

Der Mann wollte dir einfach ein nettes Kompliment machen und sich dafür nicht noch rechtfertigen müssen. Auch wenn du das vielleicht anders siehst als er, sag höflich „Dankeschön“ und mach daraus keine Diskussion über deine Figur, die den ganzen Abend andauert. Dann kannst du nämlich sicher gehen, dass er dir kein Kompliment mehr machen wird.

Ich wünsche dir viel Spaß beim Daten!

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Ein neuer Gastbeitrag einer meiner Lieblingsinstagrammerinnen ist nun online gegangen! 🙂

 Hundert erste Dates

Jede Beziehung braucht Rituale, um das Feuer der Liebe am Lodern zu halten. Und, damit sich die Beziehung weiter entwickeln kann.
Zwischen dem ganzen Alltagsstress vergisst man schnell dem Partner die Aufmerksamkeit zu schenken die er verdient hat. Komplimente und ernste Gespräche über sich selbst, seine eigenen Wünsche und Vorstellungen sowie die Erwartungen an die Beziehung kommen zwischen Arbeiten, Haushalt und Co. Leider oft zu kurz.

Ich bin Bianca und auf Instagram als Fraeulein.Hafenliebe bekannt. Dort erzähle ich oft von meinem Herr Anker. Für mich war die Beziehung mit Herr Anker von Anfang an etwas ganz besonders, denn ich habe mich bereits beim ersten Date über beide Ohren in ihn verliebt.

Unser (wirkliches) erstes Date:

Herr Anker hatte sich eine Überraschung für mich einfallen lassen und mir nur die Adresse genannt an der wir uns treffen. Ich war Tage zuvor schon aufgeregt und konnte nachts nicht mehr schlafen. So groß war die Freude auf das Treffen. Als ich nach Stunden vor dem Spiegel endlich das passende Outfit gefunden hatte, machte ich mich auf den Weg zur genannten Adresse. Vor Ort stand ich vor einem schönen Restaurant, Herr Anker war noch nicht da. Ich stand also dort vor dem Eingang, war aufgeregt und konnte an nichts mehr denken. Und dann stand er plötzlich vor mir: Mein Herr Anker. Er gab mir ein Kuss auf die Wange und hielt mir die Tür auf. Schließlich saßen wir stundenlang beim Essen, haben geredet, uns Komplimente gemacht und alles um uns herum vergessen. Es war wunderschön. Anschließend sind wir in eine nette Bar und haben getanzt. Da war sie endlich. Die sehnlich erwartete erste Berührung. Es war ein unglaubliches Gefühl, als er seinen Arm auf meinen Rücken lag und meine Hand nahm. Wir tanzten bis unsere Füße weh taten. Wir waren uns so nah gewesen. Und dann schaute er mir tief in die Augen und gab mir den ersten Kuss. Das war der Moment an dem ich wusste, dass Herr Anker der letzte Mann sein wird den ich Küssen möchte.

Für uns beide war schnell klar, dass wir unseren Weg von nun an gemeinsam gehen werden. Doch schnell merkten wir das eine Beziehung eigentlich gar nicht in unser momentanes Leben passte. Wir hatten beide viel zu wenig Zeit, um uns gegenseitig die nötige Aufmerksamkeit zu schenken. Allerdings war unsere Liebe so stark zueinander, dass wir auf den anderen nicht mehr verzichten wollten. Wir sahen uns also sehr oft erst spät abends, um zusammen einzuschlafen und morgen zusammen aufwachen zu können. Meistens waren wir dann allerdings schon so müde von Tag gewesen das wir nie mehr als eine halbe Stunde geredet haben bevor uns die Augen zugefallen sind. Über uns selber haben wir meist nicht gesprochen. Relativ schnell hatte ich das Gefühl das unser Zauber der Liebe verfliegt und die Schmetterlinge vom ersten Date nicht mehr da waren. Als ich darüber mit Herr Anker sprach sah er mich nur entschlossen an und ging. Ich war zutiefst traurig und habe gedacht ich hätte da durch alles kaputt gemacht. Aber keine halbe Stunde später hatte ich eine Postkarte mit einem Datum, einer Uhrzeit, einem Ort und der Unterschrift von Herr Anker in meinem Briefkasten.

Ganz gespannt wartete ich am nächsten Tag an dem Ort. Ohne zu wissen was auf mich zukommt. Ich war so aufgeregt. Als Herr Anker dann endlich vor mir stand und mir zur Begrüßung nur einen Kuss auf die Wange gab hatte ich mehr Angst alles kaputt gemacht zu haben als jemals zu vor. Ich hatte das Gefühl das Wertvollste in meinem Leben verloren zu haben. Dann bat Herr Anker mir ihm zu folgen, da er eine Überraschung für mich hätte. Wir gingen ein paar Meter und kamen an einen See. Dort hatte Herr Anker eine Decke und ein Picknick bereitgelegt. Und mit den Worten: „Wir wiederholen jetzt unser erstes Date damit die Schmetterlinge wieder zurück kommen“ war der Damm gebrochen und ich war noch mehr in Herr Anker verliebt als je zuvor. Wir verbrachten also einen schönen Nachmittag am See, aßen leckere Sachen, redeten über uns, über unsere Wünsche und Vorstellungen, über alles was im Alltag zu kurz kam. Wir machten uns Komplimente und Lachten zusammen. Irgendwann machte Herr Anker Musik an und bat mich zum Tanz. Wir tanzten auf der Wiese, bis Leute vorbei liefen und es mir peinlich wurde. Da nahm Herr Anker mich ganz fest in den Arm und küsste mich. Das war der erste Kuss dieses Tages und es fühlte sich so unglaublich schön und intensiv an. In meinem Bauch tanzten die Schmetterlinge.

Seit diesem Tag verabreden Herr Anker und ich uns alle 3-4 Monate zu einem ersten Date. Eine Überraschung für den jeweils anderen. Ein Treffen vor Ort, ohne gemeinsame Anreise, dafür mit Freude auf ihn. Ohne Begrüßungskuss, dafür mit Kuss auf die Wange. Ohne Alltagsklamotten, dafür mit schickem Dresscode. Ohne Händchenhalten, dafür mit sehnsüchtigen warten auf die erste Berührung. Ohne Alltagsgespräche, dafür mit Gesprächen über uns, unsere Wünsche, unsere Vorhaben, unsere Ziele, über alles wofür im Alltag nie der richtige Moment ist. Mit ganz viel Lachen und mit noch mehr Komplimenten. Ohne Wissen wie der Abend ausgeht, dafür mit jeder Menge Vorstellungen was als nächstes passiert.

Die Beziehung von Herr Anker uns mir ist seitdem viel intensiver geworden. Wir schätzten jeden Augenblick den wir gemeinsam haben und denken auch im Alltag daran dem anderen unsere Liebe zu zeigen. Und wenn es mal etwas stressiger im Leben wird bleiben wir geduldig, denn wir wissen: Unser nächstes erstes Date kommt.

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Warum ich keine Lust mehr auf Dates habe
Es gibt eine Zahl, an der habe ich zu knabbern. Es ist die 24. Mein Problem ist nicht die sich
langsam annähernde 30, vor der sich jeder so fürchtet, sondern weht von ganz woanders her:
Meine Schwester war 24, als sie ihre große Liebe traf. Sie war immer ein Vorbild für mich und
vielleicht ist es eine leicht versteifte Ansicht, aber ich habe Angst das war es jetzt mit den guten
Männern, sobald die 25 kommt.
Eigentlich bin ich glücklicher Single, Probleme mit Einsamkeit habe ich eher selten.
Aber auf eines habe ich keinen Bock mehr: Dating.
Natürlich muss man klären, was unter einem Date verstanden wird. Für mich (bitte folgenden Text
als Merkkästchen rot markieren!) definiert sich dies so:
„Ein Date ist eine Verabredung, bei der man sich mit einer Person trifft, mit der man sich eventuell
eine Beziehung oder andere intime Aktivitäten vorstellen kann.“
Wenn man jemanden kennenlernen möchte, führt leider an der Dateprozedur kein Weg vorbei. Ich
empfinde es leider in letzter Zeit als tierisch anstrengend, mich mit Männern zu verabreden. In
meiner Bestzeit, so zwischen 18-20, hatte ich damit keine Probleme, im Gegenteil, die Frequenz an
Männern mit denen ich mich traf war höher, als ich manchmal zugeben möchte. Vielleicht hat mich
ja meine dreijährige Beziehung versaut, denn die Zusammentreffen mit meinem Exfreund fühlten
sicht nicht wirklich an wie Dates.
Es geht damit los, das du ein hübsches Outfit suchst. Zum Schluss sieht es dann im Schlafzimmer
aus, als hätte dein Kleiderschrank genießt. Du findest eh nichts, also gehst du los shoppen. Als du
dann das frisch erworbene Outfit anziehen willst, findest du es doch kacke und entweder du behälst
du es an und zupfst nervös an dir rum oder du schlüppst in dein „Wohlfühldateoutfit“. Ein
Zusammenstellung von Kleidern, die zwar nicht wirklich chic ist, aber komfortabel. Dann kommen
ja noch die Restaurationsarbeiten im Gesicht.
„Nur ein bisschen Rouge und Mascara, er steht auf natürliche Frauen.“
„Oh, den Eyeliner bessere ich noch ein bisschen aus, nur noch ein kleiner Catwing.“
„Uuuund bin Marilyn Manson“.
Dann sitzt du da, dem potenziellen Traummann gegenüber, mehr verkrampft wie entspannt und
versuchst, ja keine peinlichen Pausen zwischen den Sätzen entstehen zu lassen. Bist du im
Restaurant hast doch noch Glük gehabt, denn es gibt auch „Spaziergehtypen“: Sie laden dich zu
einem Spaziergang ein, weil sie kein Geld ausgeben wollen, falls man sich eventuell nicht versteht.
Oder weil sie denken, hinter der nächsten Eiche könnten sie ihre Eichel auspacken. Beides schon
erlebt.
Nach dem Rendezvous dann die große emotionale Nachbearbeitung.
Will ich ihn wiedersehen?
Will er das auch?
Wie fand er mich?
Wann er sich wohl melden wird?
Frau starrt auf ihr mobiles Kommunikationsgerät und wartet auf eine obligatorische „Danke für den
schönen Abend, hoffe du bist gut heimgekommen“ Nachricht.
Das war der ziemlich groben Ablauf der meisten Dates in den letzten zwei Jahren. Zwar gab es auch
Zusammenkünfte die entspannter verlaufiefen, aber das Negative merkt man sich doch eher als das
Positive. Bei allen Dates, die ich so anstrengnd empfand, hatte sich noch nie mehr entwickelt.
Um nochmal auf die Verabredungen mit meinem Ex zu sprechen zu kommen: Ich hatte nie das
Gefühl, wir dateten uns. Es fühlte sich eher an, wie eine richtig schöne Zeit, die man miteinander
verbrachte. Bei einem Gespräch sollte man nicht dauernd auf die Uhr starren müssen und ein
Thema nach dem anderen rausquetschen, sondern sich zulabern bis man die Zeit vergisst, plötzlich
die letzten im Restaurant ist und die Kellnerin beim Bezahlen schon die Stühle hochstellt (zuletzt
geschehen.)
Man will sich gar nicht voneinander verabschieden und man wartet auch nicht auf die
Nachrufnachricht, sondern hat, sobald die Person nur aus dem Blickfeld verschwunden ist, das
Bedürfnis, sich bei dieser zu melden.
Es ist schon seltsam, da datet man so wenig wie zuvor und trotzdem gillt hier nicht Qualität über
Quantität. Eigentlich habe ich wirkliche keine Lust mehr auf diesen Datecircus, aber die 25 nähert
sich und ich möchte ja auch jemanden kennenlernen, mit dem ich eine Partnerschaft eingehen kann.
Da muss ich mich wohl noch etwas durchquälen, bis ich wieder so ein seltenes Superdate habe und
nicht ewig Single bleiben möchte.

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Existiert so etwas wie Schuld?

Ein Schuldgefühl empfinden wir Menschen als äußerst schmerzlich. Unsere inneren Dialoge scheinen nicht enden zu wollen. Wir kritisieren uns aufs Schärfste und können dieser Spirale nicht entrinnen.

Welche Situation uns in das Schuldgefühl treibt, ist mehr oder weniger nebensächlich, denn es ist wichtig, sich darüber bewusst zu werden, dass die Annahme, schuldig zu sein, eine rein subjektive Bewertung ist.

Warum?

Hast du dich jemals gefragt, ob eine absolute Wahrheit existiert? Falls es diese gäbe, würde jeder, der dieselbe Erfahrung gemacht hat wie du, die Gemütsbewegungen beobachten können, die deine Zellen fluten. Doch genau das ist nicht der Fall!

Bisweilen ist ein Schuldgefühl auch nur der Versuch, dem Gefühl der Ohnmacht ein Stück weit Kontrolle entgegenzusetzen.

Wie beeinflusst unser Glauben, der unser Erleben in ein Bewertungsschema einpasst, unsere Wahrnehmung, sodass wir uns schuldig fühlen?
Die Quantentheorie besagt, dass unendlich viele Wirklichkeiten nebeneinander existieren; welche Realität wir als Menschen erfahren, hängt von dem jeweiligen Beobachter ab. Einen wesentlichen Einfluss auf die jeweilige Beobachterrolle spielen in diesem Zusammenhang Glaubenssätze.
Wer im Elternhaus gelernt hat, Liebe nur gegen Anpassung, Gehorsam und Leistung zu erhalten, der wird in seiner Entwicklung und Ausprägung seines gesunden Selbstwertgefühls und Selbstbewusstseins nicht gefördert.
Jedoch ist Liebe nicht an Bedingungen geknüpft.
Je mehr wir uns von Abhängigkeiten und Ängsten befreien, die letztlich unser Selbstwertgefühl und Selbstbewusstsein unterminieren und unser Leben beeinträchtigen, desto mehr erfahren wir die Liebe.

Videolink:


Und der liebevolle Umgang mit uns selbst erleichtert es uns, die quälenden Schuldgefühle bewusst anzuschauen und dann auch loszulassen.

Zum Schluss noch eine Anmerkung: Nimm das Leben nicht so ernst, du kommst eh nicht lebendig davon. In diesem Sinne:

 Motto: Habe den Mut, anders zu sein.

Text von: Reinhold Di Cesare