Allgemein, Liebe

Einmal Betrüger, immer Betrüger!?

Sicherlich kennt ihr den Spruch „Wer einmal betrügt, wird immer betrügen“. Doch wenn ich höre, dass jemand im Freundeskreis betrogen wurde, frage ich mich wie derjenige, der betrogen hat, das mit seinem Gewissen eigentlich vereinbaren kann.

Wenn man vom Partner betrogen wurde, ist das absolut kein schönes Gefühl. Leider kenne ich es selber auch. Und jetzt wurde meine beste Freundin auch betrogen und zudem noch verleugnet.

Ich kann es z.B. gut verstehen, wenn man noch nicht so lange zusammen ist, dass man das nicht jedem erzählt. Doch irgendwann möchte man seine Freude mit Bekannten, Familie und Freunden teilen und von seinem Glück erzählen, oder nicht?

Wie wir erfahren haben, hat der Nun-Ex-Freund seinem Freundeskreis nicht mal erzählt, dass er mit ihr zusammen war! Wir haben uns nämlich auch schon öfters gewundert, warum der Ex so viele Einzelgänge auf Partys gemacht hat, oder sie nicht dabei haben wollte, wenn er mit seinen Freunden etwas bei sich gemacht hat. Natürlich muss der Partner nicht ständig dabei sein, aber trotzdem – so gar nicht finde ich immer was seltsam.

Für manche sind solche Gründe natürlich noch kein Beweis fürs Betrügen, aber es lässt doch einen stutzig werden, oder?

Außerdem kommt auch noch hinzu, dass er einen Tag vor Silvester sich wohl mit seiner Ex-Freundin getroffen hatte (angeblich war sein Bruder auch noch dabei) und hat sie sogar („natürlich VERSEHENTLICH“) geküsst… Wie bitte, kann man jemanden versehentlich küssen? Meine beste Freundin hat ihm das verziehen (für mich wäre das schon ein so großer Vertrauensbruch, aber das bleibt natürlich jedem selbst überlassen) und er hat sich auch 1000 Mal dafür entschuldigt.

Aber es gab auch noch genug andere „Indizien“ dafür, dass er ihr nicht treu oder nicht ehrlich zu ihr war. Er war ziemlich unzuverlässig, hatte kaum Zeit für sie, hat sie in Sachen Fußballspielen (er spielt in einer Mannschaft) belogen usw. Eine Aussprache hatte er ihr auch versprochen. Er hatte drei Chancen – glaubt ihr er hat sie genutzt? Nein…

Ich muss zugeben, dass ich immer schon etwas skeptisch war, was ihn betrifft. Mein Bauchgefühl lag auch oft richtig. Aber ich kann auch verstehen, wenn man verliebt ist (sie war es – bei ihm zweifle ich) möchte man so etwas ja nicht unbedingt hören oder halt nicht wahr haben.

Klar, man sollte versuchen den Menschen zu vertrauen mit den man eine Beziehung eingeht. Aber ich selbst finde, dass es irgendwie immer schwerer wird. Vor allem für jemanden, der schon einiges erlebt hat und öfters verletzt wurde. Auch wenn ich selbst Kontrolle nicht gut finde, aber in dem Zusammenhang kann man vielleicht schon sagen: „Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser“!

Meistens kennt man den Menschen ja auch noch nicht so lange, mit dem man eine Beziehung eingegangen ist. Und man kann den Menschen auch eigentlich nur vor Kopf gucken. Vielleicht sollte man versuchen wieder mehr Vertrauen in die Menschen zu setzen, doch wenn man wieder enttäuscht und verletzt wird, ärgert man sich hinterher

Meint ihr, dass Vertrauen dann intuitiv vorhanden sein wird, wenn der richtige Mensch an der Seite ist, oder bleibt man immer ein bisschen skeptisch? Ist ein bisschen Skepsis gut, damit man nicht immer wieder auf die Nase fällt?

Habt ihr Ideen, wie man vielleicht den Menschen wieder etwas besser vertrauen kann?

Bis bald,
Eure Miss Lisbeth.

 

 

 

 

Bildquelle: https://stock.adobe.com/de/

 

 

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2 Comments

  1. Vertrauen uns Skepsis schließen einander nicht aus. Wichtig ist es, nicht (nur) auf den Bauch zu hören, sondern trotz der Hormonsteuerung auch das Hirn einzuschalten. Meiner Erfahrung nach kann das funktionieren. Man geht dann die Risiken bewusster ein, was nicht bedeutet, dass es sie nicht gibt oder dass sie sich nicht realisieren. Aber wer weiß, dass er/sie Risiken eingeht, kann eher damit leben und Verluste besser abhaken (na ja, durchaus nach einer angemessenen Trauerphase). Schmetterlinge im Bauch dagegen sind keine guten Ratgeber, für gar nichts.

    1. Liebe Elke,

      so ähnlich sehe ich das auch! Nur ich glaube, bei vielen schaltet sich das Gehirn dann aus, weil sie die rosa-rote Brille tragen.
      Aber die Verliebtheit bleibt halt nicht aus und ich glaube, es gibt nicht so viele, die da trotzdem schaffen logisch und vernünftig an
      die Sache heran gehen und die Hormonsteuerung auch nicht unter Kontrolle haben.
      Liebe Grüße

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